| 00002010 | Aktuelles |
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Die wichtigsten Termine für Bewerber und Interessenten Thomas Erdelmeier – Lehrauftrag zum SS2010 AVA – Ausstellungseröffnung im Atelierfrankfurt Kulturhauptstadt Istanbul 2010 – Gestalterischer Autor - Design im Nationalsozialismus AVA Herbstakademie – kostenloses Probestudium –
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| 00002010 | Die Demokratie ist abgewählt |
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Der Grieche Demokrit (460 – 371 v. Chr.) gilt als Vater der Atomtheorie und weist keinerlei Bezüge zur Demokratie auf, obwohl man ja meinen könnte, mit diesem Namen eher Vater der Demokratie zu sein, als derjenige, einer neuzeitlich anmutenden Wissenschaftstheorie. Was uns zu der Frage führt, ob es nicht eine geheime Verbindung zwischen Atomtheorie und Demokratie geben könnte... »Demokratie« bezeichnete im antiken Griechenland die direkte Volksherrschaft (»démos« für »Volk«, »kratia« für »Herrschaft«). Wobei das Volk in der Antike sehr eng gefasst wurde. Nur eine kleine Gruppe von Bürgern war gemeint, die an der Politik teilhaben durften. »Demokratie« in diesem Sinn geht auf die von Aristoteles formulierte Idee zurück, dass in ihr das Gemeinwohl, der Eigennutz und die Freiheit des Einzelnen in einem ausgeglichenen Verhältnis vorliegen. Was »Demokratie« und »Atomtheorie« auf den ersten Blick gemeinsam haben? Dass ihre jeweilige Natur aus kleinsten, unteilbaren Einheiten zusammengesetzt sein sollte, die ein harmonisches Ganzes bilden. Was sie offensichtlich unterscheidet – der Aspekt der Wahlfreiheit. Die einzelnen Atome jedenfalls können nicht nach freien Stücken wählen, ob sie sich in dieser oder jener Konstellation zu diesem oder jenem Stuhl, dieser oder jener Tasse, zu diesem oder jenen Menschen, einem wie dich oder mich zusammen finden. Schlimmer noch! Wie Demokrit erklärt: „Nur scheinbar hat ein Ding eine Farbe, nur scheinbar ist es süß oder bitter; in Wirklichkeit gibt es nur Atome und leeren Raum.“ Alles Zusammenfinden erweist sich also letztendlich als sinnlos. Und was unsere Demokratie betrifft – in Deutschland, im Jahr 0+1 nach der letzten Wahl?! Nun, wir haben ein wenig gewählt, wie wir immer ein wenig wählen. Alle paar Jahre. Mit verständlichem Misstrauen, was das Verhältnis von Gemeinwohl, Eigennutz und Freiheit betriff. Andere haben gar nicht gewählt, weil sie nie wählen. Aber abgewählt? Wenn wir eine andere Wahl hätten – ja, dann vielleicht hätten wir die Demokratie abgewählt. Aber so? Betrachten wir noch einmal die Atome. Demokrit hat recht behalten: Sie sind die einzige Wirklichkeit. Gewählt oder nicht, sie sind das, was bleibt und was nach allen Niederlagen – denen des Gemeinwohls, des Eigennutzes und der Freiheit – bleiben wird. Längst haben sich alle gesellschaftlichen Kräfte diese Erkenntnis zueigen gemacht; wer die Atome beherrscht, ihre anorganischen und organischen Konstellationen, wer die Fähigkeit erworben hat, aus ihnen hervorzubringen, was immer hervorgebracht werden kann: Vom Tisch und der Tasse über Energie, Genmais und künstliches Leben, der darf sie mächtig nennen, dem kommt die Herrschaft zu; über Blut und Boden, über Aufstieg und Niedergang, über alles zukünftige Heil. Michel Foucault bezeichnet diese Entwicklung als »Biomacht« oder »Biopolitik«. Eine Entwicklung, in der die Unterscheidung zwischen gut und böse nicht mehr getroffen werden kann. In der wir alle mit dazu beitragen, den Glauben an eine reibungslose Reproduktion weiter voran zu treiben, hin zu einer reibungslos funktionierenden Zukunft. Damit endlich! endlich alles gut wird. Was also soll uns angesichts dieser Aussicht noch ein Anachronismus wie die Demokratie? Wer das ewige Leben will muss sich entscheiden! Wir sollten diese Entscheidung vielleicht noch einmal überdenken. Dazu Anstöße zu liefern – das ist unser Anliegen. Vielleicht geht uns doch etwas Wesentliches verloren, wenn wir alleine auf die reibungslose Reproduktion der atomaren Konstellationen bauen, etwas, das sich nur fassen lässt in den Dingen und Farben, im Geschmack und im Empfinden. Dann wäre vielleicht doch etwas Unwiederbringliches verloren, wenn wir sie abwählen – die Demokratie.
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| 00002010 | Akademie |
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Kern der Ausbildung an der Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design / Academy of Visual Arts ist die kritische Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen, und daraus folgend der Anspruch, kommunikativ in diese Verhältnisse einzugreifen, um Veränderungen zu bewirken. Dieser Anspruch fordert und fördert die Studierenden in vielerlei Hinsicht: Sie müssen über soziologische, psychologische und philosophische Prozesse reflektieren, eigene Positionen und Lebenswirklichkeiten hinterfragen, und sich als eigenständige »Autoren« begreifen lernen. Didaktisch wird dies geleistet durch die spezifisch entwickelte Methodik der »narrativen Integration«, eingebettet in die Vermittlung und Ausprägung von wissenschaftlichen, technischen und gestalterischen Fähigkeiten. In Form von sog. »Projektstudien« werden diese Fähigkeiten in Anbindung an die Praxis vertieft. Diese ist an der Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design / Academy of Visual Arts vertreten durch internationale Kooperationspartner wie Universitäten, Agenturen, Institutionen und Unternehmen sowie in Form von bedeutenden Einzelpersonen. Hieraus ergibt sich für beide Seiten ein produktiver Raum des Schaffens und Experimentierens. Neue Sichtweisen und Ansätze transformieren sich in bedeutende Ideen. Das achtsemestrige, staatliche anerkannte Studium konzentriert sich auf die Studienschwerpunkte »Grafikdesign«, »Illustration«, »Fotografie«, »Raumgestaltung«, »Produktentwicklung«, »werbliche Kommunikation«, »Interaktive Medien« und »Film/Video«. Die beruflichen Perspektiven sind für die Studierenden entsprechend vielfältig. Die Grundfähigkeit von konzeptionell/gestalterischem Denken verbunden mit bilingualem Unterricht befähigt zu einem internationalen Berufseinstieg. Durch öffentliche Vorlesungen, Publikationen und Projekte leistet die Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design / Academy of Visual Arts zudem einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt des Kulturangebots in Frankfurt am Main. Eine Übersicht der Lehrenden erhalten Sie in folgendem PDF
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Studium |
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Grundstudium (1. - 3. Semester)
Hauptstudium (4. - 8. Semester)
Die Arbeit an der Akademie wurde u.a. durch folgende Auszeichnungen und Praxisprojekte bestätigt:
Wettbewerbs-Auszeichnungen
Praxisprojekte: Drogenreferat, Stadt Frankfurt Main
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| 14072010 | Bewerbung |
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Studien- und Berufberatung in kleinen Gruppen Auch ohne Anmeldung möglich an folgendem Termin 23.06.2010, 17.00 Uhr, Aula
Mappenberatung 06.05.2010, ab 10.00 Uhr
Abgabetermin der Bewerbungsmappe zum WS10/11 14.07.2010 14:30 - 17:30 Uhr 15.07.2010 14:30 - 17:30 Uhr 16.07.2010 10:00 - 14:30 Uhr
Die Bewerbungsmappe ist im Sekretariat einzureichen,
Für individuelle Studien-, Berufs- und Mappenberatung
Bewerbungsunterlagen PDF-Datei
Studiengebühren Die Studiengebühren betragen derzeit pro Semester 2.160,00 € (monatlich 360,00 €)
AVA Herbstakademie – kostenloses Probestudium
Ergeben sich noch weitere Fragen
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| 00002010 | Veranstaltungen |
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07.04.2010 – 10.04.2010 13.04.10 24.04.10 27.04.10 11.05.10 01.06.10 15.06.10 29.06.10 13.07.10
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| Kontakt |
Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design / Academy of Visual Arts T +49 (0) 69 43 99 38 F +49 (0) 69 49 90 50 6 E info AT academy-of-visual-arts.de
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| Impressum |
§5 TMG (Telemediengesetz) Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design / AVA Academy of Visual Arts Gesetzliche Vertreter Die Frankfurter Akademie ist eine staatlich anerkannte Ergänzungsschule im Sinne des § 176 des hessischen Schulgesetzes. Schulträger Konzeption | Gestaltung Wichtige Hinweise Für alle Inhalte sind die jeweiligen Urheber (Dozenten, Mitarbeiter, Studenten) verantwortlich.
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| Spiegelwelt |
Die Spiegelwelt reflektiert als geschlossener interner Bereich die theoretischen Informationen zu Didaktik und Studium der AVA Academy of Visual Arts / Frankfurter Akademie. Zugang nur für Studenten und Dozenten Die Angaben zum Passwort können im Studiensekretariat erfragt werden.
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